Samstag, 6. August 2016

Frosch und Schnecke

Frosch und Schnecke

Frosch Hops ging eine Wette ein
mit der Weinbergschnecke,
wer als erster würde sein
in der Stadt gleich um die Ecke.

"Auf die Plätze,fertig,los."
Der Frosch er war ein Gernegroß.
Da er sehr gut hüpfen konnt´
lag er von Anfang an in Front.
Hat mit der Schnecke, nach Belieben
seinen Schabernack getrieben.

"Kriech` doch nicht.H,üpf`so wie ich,"
verulkte er sie lästerlich.
"Wenn du weiter willst so schleichen
wirst die Stadt du nie erreichen."

D`rauf die Schnecke recht besonnen:
"Du hast längst noch nicht gewonnen."

Doch der Frosch der höhnte nur.
"Du klebst noch fest in deiner Spur."
"Nimm ein Beispiel dir an mir.
Und dann zeigte er es ihr.
Drei Sätze,Flopp,Flopp,Flopp,
um die Ecke Froschgalopp.

Als er vor der Mauer stand
das Stadttor er verriegelt fand.
Mußt`warten dort die ganze Nacht.
Erst morgens wurde aufgemacht.

Inzwischen,stetig schlich und kroch
die Weinbergschnecke immer noch.
Am Morgen, es war 5 Uhr-zehn
konnt`man sie vor`m Stadttor seh`n.
Und für die Schnecke ganz gewiss,
war das Tor kein Hinderniss.
Sie überwand die steile Glätte
und gewann schließlich die Wette.

Der Frosch,viel später voller Scham
ihr zu grattulieren kam.
Er wußte: Seine große Klappe
trug die Schuld an seiner Schlapppe.

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